Glee – 1. Staffel – Buzz

Gepostet von am 07.06.2011

Leichter gesagt als getan: Ein Spanischlehrer versucht den heruntergekommen Musik Chor einer Schule wieder auf Trab zu bringen und Ihnen zu jenen Erfolgen zu führen, die er einst feierte. That’s Glee! Die gute Laune Musical Serie von Ryan Murpy.

Glee – Season 1 – Buzz

Thomas Winkler schreibt auf ZEIT Online: “In den neunziger Jahren waren es Musik-Fernsehsender wie MTV und VIVA, in den Nuller Jahren die Casting-Shows, nun gelingt der Musical-Serie Glee die ertragreiche Symbiose von Pop und TV. Ohne die kann die Musikindustrie auch im Internetzeitalter nicht überleben. Deshalb ist Glee die aktuell modernste Idee vom Pop. Ob die Serie auch seine Zukunft ist? Zumindest Damon Albarn will daran nicht glauben.” [Zeit]

SPON’s Nina Rehfeld: “Die Serie ist mehr als Wohlfühl-TV oder harmlos-amüsantes Teenager-Drama. Sie richtet den Blick durchaus auf die Bigotterie und den Perfektionswahn der US-Gesellschaft. Finns Freundin Quinn (Dianna Agron) ist Vorsitzende des Keuschheitsclubs, reizt ihn bei gemeinsamen Kuscheleien aber derart, dass der sich nur mit der Verbildlichung eines schrecklichen Autounfalls zu helfen weiß. Die Schulpsychologin Emma (Jayma Mays) leidet unter einem Reinlichkeitssfimmel, der die Phobien von Tony Shaloubs Detektiv Monk aus der gleichnamigen Serie lächerlich erscheinen lässt, will sich das aber nicht eingestehen.” [Spon]

Die Show zum mitsingen: “In den USA ist “Glee” seit 2009 Jahren eine feste Größe im Unterhaltungsprogramm. Das Musical ist allerdings nicht nur im Fernsehen ein großer Erfolg, auch die Songs aus der Serie stürmen die Charts und haben in den USA bereits die Rekorde der Beatles übertroffen.” [Stern]

Moviepilot-User meerumschlungen meint: “Ich bin totally gleek. Ich gebe zu, die Serie schwächelt im Verlauf der zweiten Staffel etwas, aber die Geschichte um eine Gruppe Außenseiter, die um Anerkennung und Respekt kämpft und dazu perfekt arrangierte Gassenhauer singt, packt und unterhält. Vor allem Sue Silvester ist großartig, wenn sie ihren Gästen quietschbunten Eiweiß-Shake serviert nach Spezialrezept mit einem “wee bit of placenta”. Ich freue mich schwer auf die dritte Staffel und hoffe, dass die Macher die Serie, die die Jungstars im Sommer auf eine Konzert-Tour schicken, die Darsteller nicht verheizen.”

Im Gegensatz zu MP-Deep Ford, der da kommentiert: “Beworben wurde der Spass als “postmodernes Musical”. Was ist denn daran postmodern? Es bedient genauso Klischees, flachen Humor und den Wunsch nach Plastikmusik wie alle anderen Musicals zuvor auch. Zudem beeindrucken die Darsteller mit dünnen Stimmchen, die die Cover allesamt hinter den Originalen zurückfallen lassen – und selbst die Originale sind in der Regel langweilig. “

Der amerikanische Journalist und Fernsehkritiker des Nachrichtenmagazines Time James Poniewozik bewertete Glee als achtbeste Fernsehsendung des Jahres 2009. Er sagte: “Wenn Glee funktioniert – was es oft tut – dann ist es transzendent, tränenreich und spannend wie nichts anderes im Fernsehen.” [TIME]

Wunschliste’s Ralf Döbele: “Punkt für Punkt hangelt man sich von einer Idee zur nächsten. Lieber Lehrer. Check! Blöde Ehefrau. Check! Toughe Cheerleader-Trainerin. Check! Prüde Lehrerin mit Angst vor Bazillen. Check! Quarterback entdeckt seine zarte Seite. Check! Der Konkurrenz-Club einer anderen Schule lässt unser Glee-Team alt aussehen. Check! Will muss seinen Traum begraben. Check! Die Schüler machen ohne ihn weiter und führen eine atemberaubende Nummer auf. Check! Schön und gut. All dies passiert, aber es wird lediglich durch ein viel zu schnelles Fortschreiten der Handlung und die Nichtbeachtung von massiven logischen Lücken zusammen gehalten. Ein gutes Drehbuch sieht anders aus.” [Wunschliste]

Manuel Weis von Quotenmeter:Stärken hat «Glee» vor allem dann, wenn es um Menschliches geht: Wills Frau Terri, hervorragend gespielt von Jessalyn Gilsig, hat zwar Nervpotential, erfrischt den Piloten durch ihre durchaus „andere“ Art und Weise und ihre hysterischen Anflüge. “ [Quotenmeter]

Die Interessenvertretung Parents Television Council bezeichnete die Folge „Jenseits von Gut und Sue“ als die schlechteste Sendung der Woche (englisch: Worst Show of the Week) und warnte vor dem explizit sexuellen Inhalt, der für Jugendliche ungeeignet sei. [ParentsTV]

People Magazine: “GLEE is a cause for happiness…”

Time Magazine: “The funniest thing I’ve seen on TV this year.”

Newsweek Magazine: “GLEE hits the jackpot.”

Los Angeles Times: “The best thing you’re going to see on broadcast television all year.” “…genre-defying…unlike anything we’ve ever seen on television.”

Rolling Stone “GLEE has taken its place at the heart of pop culture, where radio and MTV used to rule supreme.”

Die erste Staffel der Serie hat bei Metacritic ein Metascore von 78/100.

Image (C) Fox Broadcasting Co.


Tags: Buzz, Features,


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