‘Sherlock’ war ein Risiko, sagt BBC’s Drama Boss und co-Creator Moffat hätte sich schon über einen Polnischen Award gefreut

Gepostet von am 13.02.2013

Anzweifeln lässt sich das ganz bestimmt nicht: BBCs Sherlock ist eine Hit Serie, und hat schon längst Kult Status erreicht (sicherlich auch dank der tollen Vorarbeit von Schnüffelnase Erfinder Sir Arthur Conan Doyle). Allerdings ist damals bei der BBC niemand davon ausgegangen. Zumindest nicht wirklich. Vielleicht auch nicht davon, die Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch (bald in Star Trek 2) und Martin Freeman (neulich in Der Hobbit) würden zu international stark gefragten Schauspielern werden. Das glückliche Ende der Geschichte kennen wir ja alle. Aber zurück zum eigentlichen. Denn vielleicht wäre die Neuinterpretation gar nicht passiert, und wem wir Fans dann in den Allerwertesten hätten treten müssen, das ist BBC’s Drama Controller Ben Stephenson.

Das Stephenson letzten Endes die richtige Entscheidung getroffen hat, und dem Projekt der Co-Creator Steven Moffat und Mark Gatiss grünes Licht gegeben hat, wissen wir ja (doppelt gut für Stephenson, der kollektive Tritt in den Hintern hätte bestimmt weh getan!). Trotzdem meinte er in einem Interview mit dem Hollywood Reporter, daß die BBC ein Risiko eingegangen sei, und begraben liegt der Hund im “Ton der Show”. Worauf er da ganz genau hinauswollte, lässt sich aus dem Kontext des Interviews leider nicht erahnen. Sherlock’s frivole Art, im Umgang mit seinen Mitmenschen? Seine geniale Arroganz (die Ihn gerade so populär macht)? Wer weiß.

Aber, wer nicht wagt der nicht gewinnt, richtig? Richtig. “In my opinion, if you take risks with stories and writers, you will actually drive big audiences,” so Stephenson. “For example, the tone of Sherlock only works on the BBC in this country. The risk we took with that tone drove the success of it internationally. [Sherlock] is a massive show internationally. It is in hundreds of territories internationally, is a hit in America and has made Benedict a star. That came out of the same approach and attitude that goes into our other work. Being popular is absolutely at the heart of what the BBC does.”

Ergänzend dazu meinte Co-Creator Moffat vor einer Weile mal, er sei nicht wirklich davon ausgegangen, Sherlock würde ein Main Stream Hit werden. “We thought it’d get 4m [viewers] and an award from a Polish festival, something like that.” (Hahaha).

Ehrlich gesagt, daß ganze ist vielleicht keine “richtige Story”, die man unbedingt hätte posten müssen. Aber aus zwei Gründen vielleicht doch: zum Einen, weil “Vorher/Nachher” Geschichten immer lustig sind (erst recht mit Happy End) und zum anderen müssen wir irgendwie die lange Wartezeit überbrücken. Schließlich geht’s erst irgendwann später in diesem Frühjahr mit den Dreharbeiten los. Und selbst die britische TV-Premiere von Staffel 3 lässt noch bis Herbst auf sich warten. Ganz zu schweigen von der deutschen.


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