Showrunner Lee Aronsohn verlässt ‘Two and a Half Men’, aber nicht weil er gesagt hat, daß der “Punkt der Schamlippen Sättigung” im TV bald erreicht sei. Plus: Neue Deals für Show-Stars & mehr.

Gepostet von am 02.05.2012

Eine 10. Staffel Two and a Half Men ist zwar noch nicht offiziell vom US-Sender CBS bestellt, dafür gibt es allerdings dennoch das eine, oder andere, kleine Update und Änderungen für die potentielle Season 10 (die wohl passieren wird, auch wenn noch nicht geordert). Wo fangen wir an? Ihr erinnert Euch an die Kommentare von co-Showrunner Lee Aronsohn, die er vor einigen Wochen losgelassen hatte, und die Ihm als sexistisch ausgelegt worden sind? Gut. Denn Lee Arensohn tritt – ohne Angabe von Gründen – von seinem Posten als Showrunner zurück.

Zudem: Die Deals mit den Two and a Half Men stars Ashton Kutcher, Jon Cryer und Angus T. Jones für die nächste Season sind bereits ausgehandelt, plus einer aus dem Trio wünscht sich eine Pause von der Show (was eine 11. Staffel unrealistisch macht).

Step by Step: Der Hollywood Reporter berichtet, daß Ashton Kutcher, Jon Cryer and Angus T. Jones neue Deals abgeschlossen haben, die allesamt für ein weiteres Jahr (also die potentielle Staffel 10) gelten und eine kleine Erhöhung der ohnehin schon oppulenten Gagen mit sich ziehen.

Ashton Kutcher soll pro Folge der 10. Staffel rund 725.000 Dollar verdienen. 25.000 Dollar mehr als noch während Season 9 – aber weitaus weniger als die von Ihm geforderten 1.000.000 Dollar pro Episode (Charlie Sheen verdiente ohne Werbeverträge zuletzt ungefähr 1.25 Mio Dollar/Episode). Ebenso sollen die Gehälter von Jon Cryer, der pimaldaumen wohl 600.000 Dollar (keine offizielle Zahl!) die Episode bekommen wird und Angus T. Jones erhöht um ebenso “unwesentliche” Summen erhöht werden. Der Jake Darsteller verdient ungefähr halbsoviel wie Kutcher aktuell.

Allerdings, und jetzt kommen wir zu der Story, daß irgendjemand aus der Show aussteigen will, könnte das mit Jake/Angus T. Jones nicht mehr lange so weitergehen. Der STERN berichtet: “aus dem Umkreis des mittlerweile 18-Jährigen ist zu hören, dass er seine Schauspielkarriere eigentlich gerne für ein Studium unterbrechen möchte. Aus Produktionskreisen hieß es allerdings auch, dass sowohl Jones wie auch Cryer kurz davor stehen würden, einen weiteren Jahresvertrag mit CBS zu unterschreiben.” (letzteres ist ja mittlerweile bestätigt).

Staffel 10 ist nicht offiziell. Da wird sich aber bestimmt in den nächsten Tagen, Wochen was tuen. Insbesondere jetzt wo die Deals mit den Show-Stars eingetütet sind.

Und jetzt wird es ein bißchen pikanter. Obszöner. Lee Aronsohn, der seit Anbeginn der Two and a Half Men mit an Board ist, wird die Show nach 9 Jahren verlassen und in der (möglichen) 10. Staffel der Sitcom nicht mehr gemeinsam mit Chuck Lorre als Showrunner fungieren. Ab Herbst werden/würden Writer-producers Don Reo und Jim Patterson den Job an Lorre’s Seite übernehmen (via thr).

Ab hier darf spekuliert werden, warum Arensohn “raus” ist.

Vor ein paar Wochen geriet der noch-Showrunner richtig unter Beschuß, als er im Interview mit dem Hollywood Reporter bei einer Toronto screenwriting conference Kommentare abgab, die … naja .. vielleicht “etwas” über das Ziel hinausgeschossen waren.

Wörtlich:

“Enough, ladies. I get it. You have periods,” he said when discussing the current boom in women-centric television. He applauded such creators as Whitney Cummings, Chelsea Handler and Tina Fey for discussing formerly taboo subjects on TV. “But we’re approaching peak vagina on television, the point of labia saturation,” he said.

Zu Deutsch soviel wie:

“Genug Ladies. Ich hab’s gerafft. Ihr habt die Periode”, sagte er, während der aktuelle “Women” Boom im Fernsehen diskutiert wurde. Er applaudierte den Machen wie Whitney Cummings, Chelsea Handler und Tina Fey dafür, daß Sie Dinge thematisierten, die früher ein Tabu waren. “Aber wir nähern uns dem Vagina-Gipfel im Fernsehen, dem Punkt der Schamlippen Sättigung”.

Die Kommentare wurden, wen wundert’s, von einigen als sexistisch interpretiert. Raising Hope star Martha Plimpton, schrieb auf Twitter:

“Um, Lee, women are 51% of the population & a coveted demographic for advertisers. What are you thinking?”

Quellen zufolge soll Arensohn’s “Goodbye” allerdings schon seit einer Weile beschlossene Sache gewesen sein, und nichts mit den “sexistischen” Kommentaren zu tuen gehabt haben. Aber, es wird viel gesagt, in Hollywood und der gesammelten TV-Branche. Von daher. Jeder darf sich seinen Teil dazu denken. Ob er stimmt, sei dahin gestellt.


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