So. Jetzt ist es amtlich: Hauptkommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow) ermittelt im SR-Tatort; Sein Team: Hauptkommissarin Lisa Marx (Elisabeth Brück) und KTU-Chef Horst Jordan (Hartmut Volle)

Gepostet von am 16.02.2012

Kurz und knackig: Schon Mitte Dezember 2011 wurde Devid Striesow vom SR als der neue Ermittler des Tatort in Saarbrücken bestätigt. Fortan soll er gemeinsam mit Elisabeth Brück die “ausrangierten” Kommissare, dargestellt von Maximilian Brückner und Gregor Weber, ersetzen.

Auf der Berlinale hat der SR weitere Details zum neuen Tatort Duo bekanntgegeben. Die ersten beiden Fälle mit Devid Striesow und dem neuen Team sollen im Sommer 2012 gedreht werden. Mehr nach dem Jump.

So, von der ARD (beziehungsweise vom SR):

Jens Stellbrink heißt der neue Hauptkommissar, der künftig im Zentrum der Ermittlungen des saarländischen Tatorts steht. Die Figur, die mit einer besonderen empathischen Gabe ausgestattet ist, wird von Devid Striesow verkörpert.

Auf der Berlinale hat der Saarländische Rundfunk heute sein neues Tatort-Team präsentiert. Hauptkommissar Jens Stellbrink wird in seiner Ermittlungsarbeit unterstützt von der Hauptkommissarin Lisa Marx, die als Figur besondere analytische Fähigkeiten besitzt und von Elisabeth Brück dargestellt wird und von der bereits aus den SR-Tatorten bekannten Figur des KTU-Chefs Horst Jordan, der natürlich weiterhin mit Hartmut Volle besetzt ist.

SR-Intendant Thomas Kleist sagte: „Wir sind froh, dass wir mit Devid Striesow einen großartigen Schauspieler für unseren Tatort gewonnen haben, der bei Kritik und Publikum gleichermaßen hohes Ansehen besitzt. Die hohe Qualität seiner Arbeit ist bekannt. Diese dürfen wir künftig auch im neuen SR-Tatort bewundern. Mit Elisabeth Brück und Hartmut Volle bekommt er ein Team an seine Seite, das gemeinsam viele Facetten besitzt und mit der nötigen Prise Humor und Witz Fälle lösen wird, die aktuell sind und auch regionale Aspekte enthalten werden.”

Devid Striesow freut sich auf die künftige Arbeit in Saarbrücken: „Jens Stellbrink ist ein Typ, der das Publikum immer wieder überraschen wird. Er kann manchmal ganz schön sarkastisch sein, dann aber auch wieder liebevoll und emotional.”

Mit der Verkleinerung des Teams auf drei feste Figuren gewinnt der SR mehr dramaturgische Freiheiten bei der Entwicklung der Stoffe. Das ist der Redaktion besonders deshalb wichtig, weil der SR-Tatort verglichen mit den Tatorten der anderen Landesrundfunkanstalten weniger Folgen hat. SR-Tatort-Redakteur Christian Bauer sagte: „Wir haben jetzt eine klar profilierte, zentrale Ermittlerfigur und ein starkes kleines Team. Da wir nicht so viele Rollen ständig bedienen müssen, gewinnen wir Freiheiten in der Erzählweise unserer Stoffe. Was das bedeutet, wird man schon bei den ersten beiden neuen Geschichten deutlich sehen. Natürlich bekommt Devid Striesow viel Raum, aber auch das übrige Team und vor allem die Fälle werden klar profiliert sein.”

Die ersten beiden Fälle mit Devid Striesow und dem neuen Team sollen im Sommer 2012 gedreht werden. Autoren des Eröffnungsfalles (Arbeitstitel: „Melinda”) sind Lars Montag und Dirk Kämper. Den zweiten Fall (Arbeitstitel: „Das Ende der Straße”) schreibt Felice Götze, mit dem der SR außerdem an der Realisierung seines Debütfilms arbeitet. Regie bei den ersten beiden Tatortfolgen mit Devid Striesow wird wieder der Finne Hannu Salonen führen, mit dem der Saarländische Rundfunk bereits in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich zusammengearbeitet hat. Produzent ist Martin Hofmann, Geschäftsführer der ProSaar Medienproduktion.

Mit der offiziellen Pressemitteilung gab es auch die Bios zu den beiden neuen Darstellern. Die zu Devid Striesow:

Devid Striesow (geboren 1973 in Bergen auf Rügen) wuchs in Rostock auf und absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” in Berlin (Abschlussjahrgang 1999). Bereits seit 1991 ist er als Theaterschauspieler unter anderem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig und wurde 2004 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet. Sein Kinodebüt gab er 2000 unter der Regie von Rainer Kaufmann in „Kalt ist der Abendhauch”. Eine Nominierung für den „Deutschen Filmpreis” erhielt er für die Darstellung eines erfolglosen Kleinunternehmers in Hans-Christian Schmids Film „Lichter”. In der österreichischen Produktion „Die Fälscher” war er 2007 zu sehen und wurde mit dem Deutschen Filmpreis als „Beste männliche Nebenrolle” ausgezeichnet. Der Film erhielt zudem im Februar 2008 den Oscar als „Bester fremdsprachiger Film”.

Und hier die Biografie zu Elisabeth Brück:

Elisabeth Brück (geboren 1972 in Saarlouis) absolvierte ihre Schauspielausbildung am staatlichen Conservatorium de la ville Luxembourg und in der Masterclass von Bernard Hiller, Los Angeles. Sie spielte am Grand Théâtre Luxembourg an der Seite von Maximilian Schell (Regie: Frank Hoffmann) und in Kinofilmen von Andy Bausch („Deepfrozen”) und aktuell in Laura Schroeders „Die Schatzritter”.


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