Tatort – Nasse Sachen – Buzz

Gepostet von am 13.06.2011

Tatort – Folge 804 – Nasse Sachen: “Es gibt Sachen, mit denen wird man einfach nicht warm,” lautet der letzte Satz des neuen TATORTs aus Leipzig, „Nasse Sachen“, bei dem es um DDR-Vergangenheitsbewältigung, das Leben der Anderen, und die Schuld der Väter geht. (Tatort Fundus)

Medienspiegel

Seba Canel: Witzig, freche Dialoge, und eine unterhaltsame Story dessen Showdown nach einer gefühlten viertelstunde allerdings so klar wie Kloßbrühe und weniger spannend als erhofft war.

Christian Buß:Action mit hohem Laberfaktor: Im Leipziger “Tatort” wird das schwierige Thema Stasi mit einer abstrusen Mischung aus Verfolgungsjagden und Gesprächstherapien angegangen.” (SPON)

Jürgen Kirsch: “Tatort: Nasse Sachen ist ein sehr komplexer Krimi-Film, der durch seine Tragweite und die stets vorhandene Spannung zu überzeugen weiß. Was bleibt ist die veränderte Biografie der Figur von Eva Saalfeld, die Simone Thomalla souverän spielt, und eine gute Inszenierung, die ein Spiel mit dem Unbekannten treibt und erst zum Schluss die Katze aus dem Sack lässt. Johannes Grieser hat hier eine gute Spannungsformel gefunden und bietet nach einem Drittel des Films gute Krimi-Unterhaltung.” (Quotenmeter)

Nadja Israel: “Darüber hinaus ist Nasse Sachen gespickt mit ärgerlichen Regieeinfällen. Zum Beispiel lassen sich Polizisten am Flughafen blöde auf ihre Fahndungsbilder gucken, oder mitten im Kampf auf Leben und Tod ruft Carla Rimbach: „Hey, das ist mein Auto“. Jedenfalls ergeben all diese Fauxpas unfreiwillig komische Momente, die mit dem ständigen Weichzeichner auf Simone Thomalla Gesicht und einer unerträglichen Rührseligkeit am Ende einen schlechten TATORT abgeben.” (Tatort Fundus)

CK:Der Leipziger “Tatort” beginnt zwar langsam und bedächtig, zieht dann aber fest in seinen Bann und zeigt eindrücklich, dass die DDR-Vergangenheit noch kein abgeschlossenes Kapitel ist.” (T-Online)

Tilmann P. Gangloff:Autor Andreas Knaup ist es auf bemerkenswerte Weise gelungen, sein Krimi-Drehbuch mit dem Anspruch zu verknüpfen, eine Geschichte über die DDR zu erzählen. Es geht dabei weniger um Vergangenheitsbewältigung; im Vordergrund stehen die Dramen, unter denen die betroffenen Familien noch heute leiden. ” (Evangelisch)

Swantje Dake: “Die Wendung, die “Nasse Sache” nimmt, ist grotesk. Die Beweisführung fürchterlich konstruiert und verquer. Zu oft mühen sich Drehbücher ab, die DDR-Vergangenheit oder die Wende zu thematisieren. “Nasse Sache” ist ein gutes Beispiel dafür, wie man einen gut unterhaltenden Krimi kaputt-konstruiert.” (Stern)

Christian Sieben: “Der Zuschauer quälte sich bei der jüngsten Folge lange herum. Denn Autoren und Schauspieler lieferten lange Zeit Dutzendware.” (RP-Online)

Lorenz Jäger:Der Leipziger „Tatort“ wird dieses Mal zur nervenden Selbstsuche der Hauptkommissarin Eva Saalfeld. Statt ihren Fall zu lösen, verstrickt sie sich in ein Melodram, bei dem Mord und Stasi bald nur noch Vorwände liefern für eine Seelen-Ermittlung.” (FAZ)

Denise Jeitziner:Völlig sinnloser «Tatort». Das Leipziger Duo hatte es mit illegalen Autohändlern zu tun. Dem Autor war das aber zu langweilig und so setzte er mehrmals einen drauf – vor allem bei der Dummheit der Polizei.” (Tagesanzeiger)

Rudolf Ogiermann: Das Ergebnis ist an Plattheit kaum zu überbieten. Erpressung, Mord, zerplatzte Träume und obendrein ein Totgeglaubter („Eva?“ – „Papa!“), der plötzlich wieder auftaucht – unaufhaltsam rast diese Geschichte dem Totalschaden entgegen wie ein Trabi beim Crashtest.” (Rosenheim24)

Matthias Dell:Das Grundproblem von Nasse Sachen (Drehbuch: Andreas Knaup, Regie: Johannes Grieser) besteht darin, dass der Tatort hoffnungslos überdeterminiert ist.” (Freitag)

Cord Krüger:Nasse Sachen verschenkt [..] die Möglichkeit einer differenzierten Auseinandersetzung mit der ostdeutschen Geschichte, befindet sich damit jedoch in guter Gesellschaft.” (News)

Jens Schröder: “Alle weiteren Worte zur Handlung würden wohl zu viel von den spannenden Wendungen vorweg nehmen, die “Nasse Sachen” anschließend noch auf Lager hat. Das Zuschauen lohnt sich also durchaus, auch wenn die erste Hälfte mit Geduld ertragen werden muss.” (Meedia)

Alexander Gorkow: Dieser Tatort ist eine endlose Choreographie, in der Simone Thomalla und der irre unglücklich aussehende Martin Wuttke ihren Standardtanz aufführen: Autotür-auf-Autotür-zu-Braus-Abfahrt-Vorfahrt-Brems-Autotür-auf-Autotür-zu: “Kripo Leipzig!” Doch der Zuschauer wird dafür entschädigt.” (Sueddeutsche)

Der aktuell im Fernsehen ausgestrahlte “Tatort” lässt sich nach TV-Premiere auch online schauen.


Tags: Buzz, Features,


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