Kurz-Kritiken: Revenge, Charlie’s Angels, Whitney

Gepostet von Seba Canel am

“Before you embark on a journey of revenge, dig two graves.”

Originaltitel: Revenge
Genre: Drama, Thriller, Mystery
Season: Pilot
Created by: Mike Kelley
Cast: Emily VanCamp, Madeleine Stowe, Gabriel Mann, Henry Czerny, Connor Paolo, Ashley Madekwe, Nick Wechsler, Joshua Bowman, Christa B. Allen

US TV-Premiere: 21. September 2011, ABC

(Seba)

Kurzbeschreibung: Emily Thorne (Emily Van Camp) ist neu in den Hamptons, einem kleinen Städtchen, in dem die Schönen und Reichen dieser Welt ausschließlich unter sich sind. Die junge Frau scheint nahezu perfekt in die Stadt zu passen – weswegen sie sofort Anschluß und Freunde in der neuen Umgebung findet. Bis langsam Zweifelbei den alteingesessenen Bewohnern aufkommen: Wieso zieht eine junge Frau, ganz alleine, in eine wohlhabende Gegend wie die Hamptons? Die fürchterliche Warheit! Emily ist nicht neu. Sie hatte hier schon einmal gelebt – bis etwas Grausames passiert ist, was ihre Familie und deren Ansehen ruiniert hat. Jetzt strebt Emily nur nach einem: Nach bitterer Rache!

Hier der Trailer:


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Wer sich gerne anschaut, welche Alternativen es zum Frauen-Schlamm-Catchen gibt, und auf welche brutal-intrigante Weise man sich gegenseitig an die Kehle gehen kann, – also kurz gesagt: wer Inspiration sucht – für den ist Revenge vielleicht das richtige. Denn genau das ist das. Ein schnöder, einfältiger Rachefeldzug einer sexy-wie eiskalten Emily Thorne, die tag ein tag aus danach lechzt alle reichen etepetete Zimtzicken in den Hamptons zu skalpen, die was mit dem schrecklichen Schicksal Ihrer Familie was zu tuen haben. Koste es was es wolle. Rache um jeden Preis.

Die Story ist berechenbar und so originell wie Schweizer Käse. Das einzig aufregende ist, wenn der Sohn einer Multimillionen Dollar schweren Dynästie, mit seinem frisch polierten Aston Martin die Auffahrt der Familienvilla hochfährt. Habt Ihr gewußt, daß Martin’s in grau viel schöner in der Sonne schimmern, als mit schwarzer Lackierung? Tada!


“One fashion emergency is enough for tonight.”

Originaltitel: Charlie’s Angels
Genre: Action, Crime, Drama
Season: Pilot
Created by: Ivan Goff, Ben Roberts
Cast: Annie Ilonzeh, Minka Kelly, Rachael Taylor, Ramón Rodríguez, Victor Garber

US TV-Premiere: 22. September 2011, ABC

(Seba)

Kurzbeschreibung: In diesem Reboot des Klassikers von “Drei Engel für Charlie” begeben sich drei schöne Engel im Auftrag ihres mysteriösen Bosses Charlie Townsend auf verschiedenste Missionen in Miami. Das Trio besteht anfangs aus der Luxus-Göre Abby (Rachael Taylor), die über das Genie einer Meisterdiebin verfügt; die einstige Polizistin Kate (Annie Ilonzeh), die sowohl Job, wie auch Verlobten verloren hat; und der Bomben-Spezialistin Gloria, die bei der Army in Ungnade gefallen ist. Bei einer Ihrer zahlreichen Missionen kommt es jedoch zu einem tragischen Unfall, bei dem Engel Gloria mit Ihrem Leben zahlen muss. Mit viel Überzeugungskraft überredet Charlie die hinterbliebenen Detektivinnen, Glorias alte Freundin und Rennfahrerin Eve (Minka Kelly) als Dritte im Bunde aufzunehmen.

Hier der Trailer:


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Denkt man an 3 Engel für Charlie, erwartet man vor allem eines: Frauen (auch “Engel” genannt), Action und coole Locations. Genau das kriegt man auch in diesem Remake der 70er Jahre Serie. Drei Engel – oder eigentlich vier – nur einer bleibt auf der Strecke. Action. Viele schöne Locations. Schicke, schrille Outfits und manchmal – wenn man ganz lange wartet – bekommt man auch einen coolen Flitzer zu sehen. Das war’s dann aber auch schon.

Die Serie ist so spannend und unterhaltsam, wie einer Gurke den ganzen Tag lang beim wachsen zu zusehen. Die Action so schlecht, daß Sie nicht mal mehr deswegen gut sein kann. Die Schauspieler schwach. Das Remake ein totaler Flop, und zwar beginnend mit der Eingangssequenz bis zum finalen Schlußtelefonat wo Charlie’s Mission einmal mehr erfüllt wurde.

Einziger Wermutstropfen: Hat man sich kurz vorher ein paar Pilze, LSD oder andere Bewusstseinsverändernde Halluzinogene eingeschmissen, geht die Serie dank Ihrer schrillen Dresscodes, den Lichteffekten und minütlichen Fightszenen plus Locationwechsel ab wie Schmitz Katze. Aber auch nur dann. Vermute ich.

Einer meiner meinte: “Im Vergleich zu Charlies Angeles ist Jershey Shore Shakespeare”. Zu Deutsch: “Die Super Nanny, Peter Zwegat und Vera int-Veen sind stilistich gesehen, die noch besseren 3 Engel für’s Fernsehen.”


Originaltitel: Whitney
Genre: Sitcom
Season: Pilot
Created by: Whitney Cummings
Cast: Whitney Cummings, Chris D’Elia, Zoe Lister-Jones, Maulik Pancholy, Dan O’Brien, Rhea Seehorn, Jane Kaczmarek

US TV-Premiere: 22. September 2011, NBC

(Seba)

Kurzbeschreibung: Jeder weiß es, doch alle versuchen es trotzdem: Es gibt keinen richtigen Weg zusammen zu sein, dafür aber sehr viele falsche!

Hier der Trailer:


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Whitney ist neben 2 Broke Girls eine von zwei Sitcoms, bei denen Whitney Cummings als Executive Producer fungiert. Einziger Unterschied diesmal: Whitney Cummings steht in Whitney auch selber vor der Kamera. Und zwar als einer aus einem Liebescouple, daß mit der Bequemlichlkeit einer drei jahre währenden Beziehung zu kämpfen hat.

Themen der Sitcom: Single dasein, Hochzeitsallüren und -ängste, Sex, Sex im Bett, Sex nicht im Bett, Sex im Krankenhaus, verkleidet als Krankenschwester.

Irre einfallsreich, die Gags überhaupt noch nicht ausgelutscht, und bestimmt nicht schon tausendmal gesehen. Wäre da nicht der kleine Haken, daß die Gags so gewzungen wirken, wie als würde man jemanden eine Pistole an die Schläfe drücken, und befehlen auf einem Bein zu breakdancen. (Anmerkung: Dieser Absatz war ironisch gemeint).

Sehenswert, aber ganz bestimmt keine Pflichtlektüre im allabendlichen TV-Programm. Sexuelle Inspirationm bekommt man auch auf Porntube, Witze gibt’s in der BILD jeden Sonntag zu lesen, und ansonsten sollte man eher 2 Broke Girls schauen, wenn man irgendwas von Whitney Cummings will.


Tags: Action, Drama, Editor Picks, Meinungen, Sitcom, , , ,

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TV-Trailer: NCIS (Das Geständnis), The Mentalist (Kleine graue Männchen), Criminal Minds (Unter Haien), Criminal Minds: Team Red (Der Henker) »

  • Anonymous

    Sehr unterhaltsame Kritik für “Charlie’s Angels”! :-D :-D *Thumbs up!*

  • http://www.tvwhat.de/revenge-folge-1-01-pilot-kritik/ Revenge – Folge 1.01 – Pilot – Kritik – Tvwhat.de

    [...] und mehr: Serienload Lies mehr zu: Revenge, Fernsehserien als RSS Feed [...]

  • delaney

    Revenge ist alles andere als einfältig. Diese Serie spielt mit der Moral eines Jeden. Gut und Böse ist nicht definiert und man ertappt sich nach der einen oder anderen Szene dabei, wie man selbst nicht mehr weiß, ob diese Racheakte Emilys nachvollziehbar oder einfach nur psychotisch sind. Man kann nicht anders als auf Emilys Seite zu stehen, selbst wenn sie die Menschen um sich herum ins Verderben stürzt. Sie verdienen es ja für das was sie getan haben, oder nicht?

    Die Story im Ganzen mag zwar bekannt vorkommen, aber die Erzählweise macht es aus und so ist man jedes Mal gespannt wie es weiter geht, jedoch immer mit dem Hintergedanken, dass sie wohl kaum im Guten endet.

    Emily VanCamp spielt die von der tragischen Vergangenheit verletzte Frau genauso gut, wie der thoughe Vamp der bereit ist Leben zu zerstören um das ihres Vaters zu rächen.

  • http://www.serien-load.de/ Seba_Canel

    mmmh … ja .. ist wohl einfach mein (schlechter) Geschmack. Mir hat Revenge wirklich nicht gefallen, und wahrscheinlich hab ich das dann bei meiner Wortwahl auch überdosiert zum Ausdruck gebracht.

    Aber das mit dem nicht wissen, was sache ist, das habe ich derzeit bei der neuen SHOWTIME Serie “Homeland” – nach jeder Episode ändert sich das Bild, daß ich über den Hauptprotagonisten habe. Eigentlich beinahe im Fünf-Minutentakt: Ist er jetzt der Überläufer, für den Ihn eine CIA Agentin hält? Oder ist er einfach nur eine geschundene Seele auf der Suche nach seinen Wurzeln? Einer glücklichen Familie?

  • dilaney

    Ist wohl einfach Geschmacksache. :) Diese Intrigen unter reichen, machtvollen Menschen (hierbei ja überwiegend Frauen) sind auch nicht wirklich ein neues Thema. Mir gefällt wohl einfach dieses Spiel mit Gut oder Böse und die Darstellung find ich auch ziemlich gelungen.

    “Homeland” hört sich auch auch gut an. Undurchschaubare Charakteren sind immer gut, besonders wenn sie die Hauptfigur sind.





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