Kurzkritiken: Borgia, The Mentalist (Staffel 3), White Collar, Royal Pains
Gepostet von Seba Canel am
“Ich bin Papst!”"
Originaltitel: Borgia
Genre: Historien, Drama
Season: 1 (Folge 1 bis 6)
Created by: Tom Fontana
Cast: John Doman, Mark Ryder, Stanley Weber, Isolda Dychauk, Marta Gastini,
Assumpta Serna, Andrea Sawatzki
Deutschland TV-Premiere: ZDF
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(Seba)
Kurzinhalt: Die Familie der Borgia, die zwei Päpste stellte, verkörpert wie wenige andere den Geist der Renaissance mit ihren heute kaum vorstellbaren Widersprüchen. Die Borgia waren rücksichtslos, korrupt, gewalttätig und intrigant, anderseits erreichte die Kultur der Renaissance unter ihrer Herrschaft mit Genies wie Leonardo da Vinci und Michelangelo ihren Höhepunkt.
Hier der Trailer:
Die Geschichte um die Borgias, hätte eigentlich schon damals den Papst vom Hocker hauen müssen. Hat Sie aber nicht, erst später. Wirklich interessant das ganze, denn es ranken saumässig viele Mythen, Geschichten, Gerüchte und Legenden um diese päpstliche Familie, und das bis heute. Das meiste muss man querdenken, und ist eine Sache der Interpretation und Auslegung. Tom Fontana hat das mit Borgia getan, einer (wenn ich mich jetzt nicht täusche, sogar DIE) teuerste europäische Ko-Produktion überhaupt. Auf seine Art, und mit Augenmerk auf die wichtigen Jahre des machthungrigen Rodrigo Borgia, der als der spätere Papst Alexander der VI. in die Geschichtsbücher eingehen sollte, sowie seiner ebenso obsessiven Familie, die ebenfalls ganz bestimmt eines nicht wahr: Vom guten, geschweige denn heiligen, Geist besessen.
Richtig interessant, wenn man sich für solche Historischen Serien Ereignisse interessiert. Wenn nicht, wirkt Borgia zäh, langweilig und ebenso wierig. Als eine PHOENIX Dokumentation in deren Kampfszenen nicht einmal Kunstblut verwendet wurde, bei der (wenn man Sie im Schulunterricht hätte sehen müssen) den Schlaf der letzten Nacht nachholt. Aber wie gesagt, das gilt nur für diejenigen, die sich nicht dafür interessieren, und denen rate ich auch davon ab: da reicht das geschichtliche Wissen, daß die Borgias das wohl schwärzeste Kapitel der Kirche geschrieben haben.
Ehrlich gesagt wäre ich bestimmt in der Schule auch eingeschlafen, hätten wir damals so einen Stoff vorgesetzt bekommen. Heute, einige Jahre und das Buch von Mario Puzo (ich fands saumässig cool; damals) später sehe ich das etwas anders. Es ist irgendwie spannend zu sehen, welch andere Interpretationen möglich sind, wie in dem Fall die von Tom Fontana. Zudem sieht man endlich mal Gesichter zu Personen die man sich beim Roman-lesen in seinen Gedanken ausmalen musste. Toll und definitiv ein Bonus, leider aber auch nur dann, wenn man sich reingeschmökert hat.
Die Kulisse ist okay, wenngleich auch nicht atemberaubend. Vielleicht stilecht, und authentisch. So alt bin ich allerdings noch nicht, als daß ich das beurteilen könnte. Man sollte bei Borgia keine epischen Schlachten und Hollywood Special Effekte erwarten, denn dann wird man enttäuscht. Wer aber mit einem etwas aufgemotzem PHOENIX-Doku-Setting, einem tollen Cast und einem generell spannenden Kapitel unserer Geschichte was anfangen kann, der sollte mal reinschauen. Denn dann lohnt sich das, und ja, es ist egal, ob man Christ ist, Heide, Atheist, Muslim oder welcher Religion man sich auch immer zugehörig fühlt, oder eben nicht. Bei den Borgias ging es nicht um Religion, da ging es auch nicht um die Kirche, wie die ganzen Rot-Röcke (die Kardinäle) immer zu sagen pflegten, da ging es einzig und alleine um eines: Um Macht, die Macht, die Welt zu regieren! Basta!
UPPS! Mir ist gerade aufgefallen, daß ich in beinahe jedem Post auf Serien-Load “Tony Fontana” und nicht “Tom Fontana” geschrieben habe. I’m sorry for that, Tom!!
Es gibt auch noch eine zweite TV-Serie über die Borgias, mit dem Titel “The Borgias”, die eigentlich nur entstanden ist weil sich Tom Fontana und Neil Jordan über die “zu interpretierende Geschichte” uneins waren. Wegen kreativer Differenzen gibt es daher zweie, die eine vom ZDF, die andere vom US-Pay TV Sender Showtime, und die wird alsbald auch bei ProSieben laufen. Da habe ich aber nur in den Piloten kurz reingelukkt, der mir auf Anhieb irgendwie oppulenter vorkam, mit weitaus größerem Augenmerk auf den Unterhaltungseffekt.
Originaltitel: The Mentalist
Genre: Krimi
Season: 3 (Folge 1 bis 24)
Created by: Bruno Heller
Cast: Simon Baker, Robin Tunney, Tim Kang, Owain Yeoman, Amanda Righetti
US TV-Premiere: 23. September 2010, CBS
Deutschland TV-Premiere: , Sat.1
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(Seba)
Kurzinhalt: Ein charmanter, cleverer Mentalist, nennen wir Ihn mal Patrick Janer, greift einer FBI-Einheit unter die Arme, und hilft mit seiner unglaublichen Kombinations und Wahrnehumgsgabe beinahe jeden Fall. Und das mittlerweise schon in der dritten Staffel. Hat viele Ähnlichkeiten mit dem Meister aller Detektive, Columbo, nur daß Jane weder Zigarre raucht noch fragt: “Ah .. eine Frage habe ich noch”.
Hier einer der kurzen Promo Clips:
Der rote Faden steht seit der ersten Staffel: Janes Jagd auf Red John, einem Serienkiller und dem Mörder seiner Frau und Tochter, den er um alles in der Welt bluten sehen will. Und soviel verrate ich an dieser Stelle schon einmal: Diese Staffel, schnibbelt den roten Faden durch. Red John wird enttarnt .. weswegen daß dann doch schon überraschend ist, daß die Serie noch eine vierte Staffel bekommen hat. Stören tut’s mich trotzdem nicht, und ich sag Euch auch gerne warum: Ich mag die Schauspieler gerne sehen. Simon Baker, aka Patrick Jane, hat schon in The Guardian – Retter mit Herz eine klasse Show abgeliefert (die ja auch letztens mitdafürverantwortlich ist, daß er zum Mentalisten wurde). Der Rest des Cast ist auch sympathisch, die Gastdarsteller okay, die Story zwar alteingemuffelt und jeder Fall im Grunde die selbe Laier. Ein (oder zwei, drei) Mord. Jane guck kurz, zwinkert zwei mal mit den Augen, geht seine Kollegen auf den Senkel, zwinkert noch zweimal mit den Augen, kennt das Motiv, sagt es aber niemanden, hat eine handvoll verdächtiger, verrät Sie aber nicht, stellt eine Falle und evoila, da haben wir den Schurken. Es ist in meinen Augen wirklich immer dieselbe Chause, aber unterhaltsam erzählt und das vor allen Dingen mit einem nötigen Schutz Witz, Zynismus und gerne auch mal Ironie des Lebens. Was die Krimiserie (uns Staffel 3) in meinen Augen auch sehenswert macht. Das Red John mit Staffel 3 endlich mal sein Gesicht gezeigt hat, war auch mal an der Zeit, denn das war schon fies von Serien Mastermind Bruno Heller den guten Jane so lange zu quälen. Gespannt darf man jetzt sein, welchen lauf die Geschichte in Staffel 4 nehmen wird.
Originaltitel: White Collar
Genre: Drama, Polizei, Comedy
Season: 1 (weitesgehend, bis auf das Staffel Finale [noch nicht])
Created by: Jeff Eastin
Cast: Matt Bomer, Tim DeKay, Willie Garson, Marsha Thomason, Tiffani Thiessen, Hilarie Burton, Sharif Atkins, Natalie Morales
US TV-Premiere: 23. Oktober 2009, USA Network
Deutschland TV-Premiere: 13. September 2011, RTL
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(Seba)
Kurzinhalt: Mit einem “geborgten” Rolls-Royce flitzt er durch Manhattan, findet Unterschlupf bei einer wohlhabenden Witwe in einer Villa mit Hausmädchen, trägt die schicksten Designeranzüge des verstorbenen Mannes: Neal Caffrey (Matt Bomer) ist der Typ Mann, der ohne einen Cent in der Tasche am Ende des Tages doch das ganz große Los gezogen hat. Er ist ein schelmischer Meisterbetrüger, Kunstfälscher, Luxusdieb – und seinen Verfolgern immer diverse IQ-Punkte voraus. Jahrelang lieferte er sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit FBI-Agent Peter Burke (Tim DeKay), bis dieser ihn schließlich einbuchtete. Doch dann… Frei nach dem Motto: “Wenn du nicht besser sein kannst als jemand, dann setze ihn auf die Gehaltsliste”, beginnt “White Collar” damit, dass Burke und Caffrey einen Deal abmachen: Der ausgefuchste Betrüger muss nicht mehr in den Knast zurück, wenn er für das FBI arbeitet, indem er hilft, einem ähnlichen kriminellen Genie auf die Spur zu kommen.
Hier der Trailer:
Witzige Gaunerkomödie um einen charismatischen Meister Betrüger namens Neal Caffrey, Liebling aller Schwiegermütter, der mit seinem Charme und kriminellen Talent beinahe jeden um den kleinen Finger wickeln kann. Immer wieder kreuzte sich sein Weg mit dem FBI Agenten Peter Burke, der wie aus dem Lehrbuch konzipiert ist: Ehrlich, aufrichtig, loyal und stets nach den Regeln spielend. Gemeinsam geben die beiden sowas wie ein Dreamteam ab, lösen Fall um Fall und schnappen einen dicken Fisch nach dem anderen. Einen roten Faden hat White Collar auch: Neal will um alles in der Welt seine Ex-Geliebte wiederfinden, von der man nie so genau weiß, wer Sie ist, wo sie steckt, auf wessen Seite sie steht, was das ganze zudem noch unterhaltsamer macht.
Originaltitel: Royal Pains
Genre: Comedy, Drama
Season: 1
Created by: Andrew Lenchewski, John P. Rogers
Cast: Mark Feuerstein, Paulo Costanzo, Jill Flint, Reshma Shetty
US TV-Premiere: 04. Juni 2009, USA Network
Deutschland TV-Premiere: , RTL
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(Seba)
Kurzinhalt: Hank Lawson, ein einst gefeierter Star am Ärztehimmel steh nach einer “Fehlentscheidung” vor dem nichts. Kein Job. Keine hübsche Freundin mehr, die nur sein Geld wollte. Kein Leben. Keine rosige Zukunft mehr – aber einen stetig wachsenden Berg an Rechnungen. Nur sein jüngerer Bruder Evan (Paulo Costanzo) steht Ihm noch zur Seite, der Ihn auch prompt dazu überredet, übers Wochenende in die Hamptons zu fahren. Und da nimmt seine Zukunft, wieder langsam einen rosigen Teint an.
Hier der Trailer:
Schmunzelnswerte Chillout Serie über einen Arzt der sich dank seinen diagnostischen Talenten mit RTL’s Dr. House messen kann. Allerdings ist die Hauptfigur Hank, alles andere als ein egoistischer Schweinepriester, sondern der liebling aller Schwiegermütter. Leichte Kost, mit einem sonnigen Setting und vielen schicken Luxusgütern, die ein träumerisches Flair aufkommen lassen. Netter Snack, und ein wirklich sympathischer Arzt, der immer mal wieder wie in die Trickkiste greifen muss, um im Fall der Woche einem Menschen das Leben zu retten. Kurz gesagt: Hank ist sowas wie ein MacGyver der Medizin, nur daß er keinen Schurken den Hintern versohlen. Abgerundet wird das ganze durch eine Reihe skurriler Charaktere, also dem normalen “Gesocks”, das man so in den Hamptons antrifft … vermute ich mal.
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Tags: Comedy, Drama, Editor Picks, Genre, Historien, Krimi, Meinungen, Polizei, Amanda Righetti, Andrea Sawatzki, Andrew Lenchewski, Assumpta Serna, Borgia, Hilarie Burton, Isolda Dychauk, Jeff Eastin, Jill Flint, John Doman, John P. Rogers, Kritik, Mark Feuerstein, Mark Ryder, Marsha Thomason, Marta Gastini, Matt Bomer, Natalie Morales, Owain Yeoman, Paulo Costanzo, Reshma Shetty, Robin Tunney, Royal Pains, Sharif Atkins, Simon Baker, Stanley Weber, The Mentalist, Tiffani Thiessen, Tim DeKay, Tim Kang, Tom Fontana, White Collar, Willie Garson
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