Kurzkritiken: Last Man Standing, Pan Am, American Horror Story
Gepostet von Seba Canel am
“You’re going to die!”
Originaltitel: Last Man Standing
Genre: Sitcom
Season: 1 – Pilot
Created by: Jack Burditt
Producer: Tim Allen, Becky Clements, Marty Adelstein, Shawn Levy, Richard Baker, Rick Messina, John Pasquin
Cast: Tim Allen, Nancy Travis, Molly Ephraim, Alexandra Krosney, Kaitlyn Dever, Christoph Sanders, Héctor Elizondo
US TV-Premiere: 11. Oktober 2011, ABC
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(Seba)
Kurzinhalt: Eine Familienkomödie um einen Mann (Tim Allen), der in einer Welt von Frauen um seine Männlichkeit kämpfen muss, was, wie sich ein jeder denken kann, manchmal gar nicht so einfach ist.
Hier der Trailer:
Tim Taylor der Heimwerkerkönig ist wieder da, nur unter anderem Namen und ausgewechselter Familie. Jetzt lungern keine drei wilden Cowboys mehr zu Hause rum, sondern drei Töchter, plus entscheidungsstarker Ehefrau, die Tim Allen (der in der Serie “Mike Baxter” heißt) das Leben so feminin wie möglich machen. Ruhe und Männlichkeit findet er eigentlich nur auf der Arbeit, in einem Surviver-Waffen Shop, wo auch der eine oder andere Sidekick lauert. Ob in Form eines devoten Laufburschen, der alles für Mike machen würde, oder eines Chefs, der seine ganz eigenen Probleme hat, den Laden am Laufen zu halten.
Der größte Witz an Last Man Standing ist wohl einfach der, daß Tim eben nun nicht mehr der Heimwerkerkönig und Alphatier in einer Männerwelt ist, sondern bloß ein alter Hase, dessen Männlichkeit auf dem Spiel steht. Und die zu bewahren, versucht er mit allen mitteln zu verhindern. Darauf basieren die meisten Gags, was auch nicht anders zu erwarten war, und die sind – obgleich sicherlich teilweise schon öfters in anderen Sitcoms verbraten – immer noch ein sehen wert. Zumindest ist das mein Eindruck nach den ersten beiden Episoden.
Originaltitel: Pan Am
Genre: Drama
Season: 1 – Pilot
Created by: Jack Orman, Nancy Hult Ganis
Producer: Nancy Hult Ganis, Jack Orman, Thomas Schlamme, Sid Ganis
Cast: Christina Ricci, Margot Robbie, Michael Mosley, Karine Vanasse, Mike Vogel, Kelli Garner
US TV-Premiere: 25. September 2011, auf ABC
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(Seba)
Inhalt: Pan Am ist eine der größten und auch luxuriösesten Ketten im Flugzeug-Geschäft. Die Flieger sind glamourös, die Piloten cool und die Stewardessen könnten, jede für sich, mit Leichtigkeit eine Miss-Wahl gewinnen. Damit das Team in der Lage ist, Pan Am, angemessen zu repräsentieren, müssen die Mitarbeiter nicht nur toll aussehen, und cool daherkommen, sondern auch dementsprechend gebildet und kultiviert sein. Aus genau diesem Grund wird Ihnen beigebracht, wie Sie sich in Ausnahmesituationen zu verhalten haben, ohne daß dabei Ihre Uniformen zerknittern, oder ein Haar falsch sitzt. Allerdings regiert hoch über den Wolken, 9000 Meter über der Erde, mehr als nur Pan Am Richtlinien – Leidenschaft, Eifersucht und Spionage sind hier der Alltag. Der hochnäsige Pilot Dean (Jonah Lotan) etwa datet, entgegen der Unternehmensvorschrift, seine schöne Kollegin Bridget, die jetzige Stewardess Maggie (Christina Ricci) war einst eine rebellische Künstlerin und die verführerische Collette (Karine Vanasse) hat nichts anderes im Sinn, als Männern den Kopf zu verdrehen.
Hier der Trailer:
Pan Am verfrachtet uns in die 60s, und daß die nicht ausschließlich sweet waren, dürfte auch jedem klar sein. Die Serie, für die sich der US-Sender ABC extra die Rechte an der einstigen Fluglinie gekauft hat, versucht das Leben unterschiedlicher Protagonisten zu erzählen. In erster Linie, daß der Stewardessen von Pan Am, die damals den Passagieren die noch jungen Flugfahrten versüssten. Jede dieser Flugbegleiterinnen hat Ihre eigene Geschichte zu erzählen, und daß mag zwar ganz interessant sein, aber nichts weltbewegendes. In meinen Augen reichlich wenig Zündstoff für eine Serie, die sicherlich gerne das Zeug haben würde, so erfolgreich wie manch andere Retro-Serie (Mad Men, etc.) zu sein. Zu allem Überfluß drängen dann auch noch die Geheimdienste in das Leben manch eines, perfekt in blaugedressten Flug-Bienchen, wo man sich dann als Zuschauer fragt: Hey? Falscher Flug? Wo bin ich? Lebensdrama? Romantic-Dramedy? Thriller? Agenten-Action? Wo geht die Reise hin?
Ich vermute stark, daß die beiden Serienschöpfer Jack Orman, und Nancy Hult Ganis das anfangs selber noch nicht so genau wussten. Bleibt zu hoffen, daß sich das in den nächten Folgen ändern wird. Aber das die Werbefuzzis der Mad Men, Pan Am bei den Emmy Awards jetzt fürchten müssen, daß kann ganz stark bezweifelt werden.
Originaltitel: American Horror Story
Genre: Horror, Thriller, Drama
Season: 1 – Pilot
Created by: Ryan Murphy, Brad Falchuk
Producer: Dante Di Loreto, Brad Falchuk, Ryan Murphy, Bradley Buecker
Cast: Dylan McDermott, Connie Britton, Evan Peters, Taissa Farmiga, Denis O’Hare, Jessica Lange
US TV-Premiere: 5. Oktober 2011, FX
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(Seba)
Kurzinhalt: American Horror Story folgt den Harmon’s, Ben (Dylan McDermott), Vivien (Connie Britton) und Violet (Taissa Farmiga), einer gutbürgerlichen Familie, die von Boston nach Los Angeles ziehen nachdem Vivien eine Fehlgeburt erleidet und Ben eine Affäre mit einer Studentin hatte. Die drei zieht es in ein riesiges Anwesen, nichtahnend, daß es in dem Haus spukt und die Nachbarschaft auch mehr als merkwürdig ist.
Hier der Trailer:
Ryan Murphy (Glee) und Brad Falchuk (Nip/Tuck) haben sich für die FX-Horror Serie zusammengetan. Aber um das gleichmal vorweg zu nehmen: American Horror Story ist keine gute Laune Serie wie Glee, und hat ebensowenig von Nip/Tuck. American Horror Story soll Horror sein, der in meinen Augen aber erst nach drei oder vier Episoden seinen ganzen Grusel entfalten kann. In einer Episode lässt sich das ganze nicht thematisieren, weswegen meine Worte – insbesondere in diesem Fall – nicht sonderlich aussagekräftig sein können.
Was mir gut gefallen hat sind die Charaktere. Und ich meine alle. Ausnahmslos alle. Angefangen bei den Harmons, die alle Ihre Geheimnisse haben, deren Aufklärung nach und nach erfolgen wird. Genau wie die teils wirklich mysteriösen Nachbarn, wo man nicht weiß, was die jetzt als nächstes machen werden: Gibt’s gleich eine Küchenmesserstecherei oder wird eine intrigante Konversation mit einem listigen Lächeln abgetan nach dem Motto: “Du wirst schon sehen!”.
Etwas spannend, ganz interessant, manchmal juckt es an der Gänsehaut, wobei die Gefahr, sich vor Angst in die Hose zu machen doch eher gering ist. Wie gesagt, ich bin neugierig, wie sich die Charaktere in den nächsten Folgen weiterentwickeln werden. Ich hoffe das wird was, denn da dürfte der Knackpunkt liegen, der American Horror Story entweder zu einer guten Serie macht, oder zum totalen Psycho-Plemplem.
Tags: Editor Picks, Horror, Meinungen, Period-Drama, Sitcom, American Horror Story, Kritik, Last man standing, Pan Am
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