Dexter – 4. + 5. Staffel – Kurz Kritik
Gepostet von Seba Canel am
“I need to be a good brother now, so I can be a good serial killer later.”
Originaltitel: Dexter
Genre: Crime drama, Suspense, Police procedural, Psychological thriller, Mystery
Season: Staffel 4 (Folgen 1 bis 12)
Created by: James Manos, Jr.
Producer: Daniel Cerone, Sara Colleton, Charles H. Eglee, John Goldwyn, Michael C. Hall, Chip Johannessen, Clyde Phillips
Darsteller: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Desmond Harrington, C.S. Lee, Lauren Vélez, David Zayas, James Remar, Julie Benz, Erik King
US TV-Premiere: 27. September 2009, SHOWTIME
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(Seba)
Kurzinhalt: Sechs Monate nach dem Finale von Staffel 3 lebt Dexter nun mit seinen drei Kids und Rita im neuen zuhause. Die Komplexität, die sein Sohn Harrison und das Leben als Vorstadt-Daddy mit sich bringen, machen es für Dex schwer, sich noch auf seine Arbeit zu konzentrieren. Sein Schlafmangel gipfelt darin, daß ein Mörder vor Gericht freigesprochen wird, weil er die falschen Unterlagen als Beweise vorlegt. Der kürzlich pensionierte Agent Lundy kehrt nach Miami zurück, wo er einen Serienkiller – besser bekannt als den “Trinity Killer” – vermutet, der bereits seit 30 Jahren, wie ein Uhrwerk drei Menschen auf einen Streich tötet.
Hier der Trailer:
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Dex hat es nicht leicht. Harrison raubt Ihm den Schlaf, dann noch das Vorstadtleben, mit Neugierigen Nachbarn, die alles wissen wollen, Dex Sie aber ganz bestimmt nicht alles wissen lassen will. Das sorgt für viele kleine banale Alltagssituationen in einem achso idyllischen familiären Kleinstadtleben, die unserem liebsten Psychokiller sein liebstes Hobby schwer machen. Das sind aber nur die Kleinigkeiten, die Dex in dieser Staffel sorgen machen werden.
Der größte Handlungsbogen fixiert sich auf den Trinity Killer, mit dem Dex noch freundschaftliche Bekanntschaft machen wird, mit äusserst dramatischen Folgen. Für viele Beteiligte. Und insbesondere für Dexter.
Staffel 4 ist in meinen Augen die mit Abstand spannenste Staffel der SHOWTIME Reihe. Sie wirft Dex in einen völlig neuen Lebensabschnitt, der widerum viele neue Möglichkeiten aufgibt, die Story des Dark Passenger zu erzählen. Season 4 ist spannend, bewegend, emotional. Jede Episode endet mit einem Cliffhanger, der so klug von den Drehbuchautoren verpackt ist, daß man die nächste Folge am liebsten gierig verschlingen würde. Die endet wieder mit einem Cliffhanger, und das Spielchen (i have to watch the next episode!) beginnt von neuem. Ein Teufelskreis. Und noch dazu ein äusserst spannender. Denn Dex bekommt das erste Mal mit einem anderen Serienkiller zu tuen, der Ihn wirklich imponiert, inspiriert und das auch als Mensch. Vielleicht ist der Trinity Killer, der von John Lithgow (Planet der Affen) wirklich klasse verköpert wird, Ihm sogar ebenbürtig. Was für jede Menge Spannung, Dramatik, Wendungen und Dynamik sorgt. Das pure Must-Watch-Feeling und in meinen Augen, einer der spannensten Staffeln überhaupt, dessen Showdown einer der blutigsten überhaupt ist. (Ganz ehrlich? Ich hab sogar beinahe Tränen beim Season-Finale verdrückt. Obwohl … ob das “nur beinahe” war, weiß ich gar nicht mehr. Vielleicht habe ich wirklich aus den Augen gepullert.)
Last but not least, die obligatorische Behind the Scenes Featurette:
BITTE NUR WEITERLESEN, WER DEXTER STAFFEL 4 SCHON GESEHEN HAT!
“Deb: Turns out Cole and him are buddies. They f—ing poke each other on Facebook”
Originaltitel: Dexter
Genre: Crime drama, Suspense, Police procedural, Psychological thriller, Mystery
Season: Staffel 5 (Folgen 1 bis 12)
Created by: James Manos, Jr.
Producer: Daniel Cerone, Sara Colleton, Charles H. Eglee, John Goldwyn, Michael C. Hall, Chip Johannessen, Clyde Phillips
Darsteller: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Desmond Harrington, C.S. Lee, Lauren Vélez, David Zayas, James Remar, Julie Benz, Erik King
US TV-Premiere: 26. September 2010, SHOWTIME
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(Seba)
Kurzinhalt: Nach dem blutigen Showdown von Staffel 4, hat Ritas Tod enorme Auswirkungen auf Dexter’s psychische Verfassung. Er fühlt sich schuldig und verantwortlich, da er nicht für Rita dagewesen ist, um sie vor dem Trinity Killer zu beschützen. Da es für Dex unmöglich ist, mit diesem Trauma umzugehen, trifft er eine drastische Entscheidung, die Auswirkungen auf alle Personen in seinem Umfeld hat. Quinn sorgt derweil für dicke Luft im Morddezernat, als er bemerkt, daß der Mord an Rita überhaupt nicht in das Profil des Trinity Killer passt. Aber die Sache wird noch heißer, als er vermutet, daß hinter diesem Mord jemand ganz anderes steckt. Ritas Ehemann: Dexter Morgan. Andererorts unterstzützt Quinn Debra, was diese überrascht, und dafür sorgt, daß Sie ihren Partner auf einmal in einem völlig neuen Licht sieht.
Hier der Trailer:
Nach der äusserst spannenden vierten Staffel, die in dem blutigsten Intermezzo überhaupt endete, war den Autoren der Serie klar, daß Sie in der darauf folgenden Season erst einmal den Wind aus den Segel nehmen musste. Season 4 bot alles: Spannung pur, ein blutig wie dramatisches Fiasko, und Episoden, bei denen man als Zuschauer schon Angst hatte Luft zu holen, um nicht irgendwas zu verpassen – oder eben deshalb, weil das alles so spannend war.
Würde man versuchen das noch zu toppen, würde das Format dermassen abdriften, daß die Handschrift von Dexter verloren geht. Jene, die die Serie zu der Unterhaltung gemacht hat, die Sie heute ist. Daher, der begründete Schritt zurück.
Kurz gesagt: Season 5 ist nicht so aggressiv, wie die vorangegangene. Sie ist nicht so dramatisch. Nicht so dynamisch. Nicht so blutig, auch wenn Dex sein liebstes Hobby ganz bestimmt nicht an den Nagel gehangen hat. Season 5 ist nur anders. Dexter ist gebeutelt, seine Seele arg geschunden. Seine Welt steht Kopf. Seine Emotionen sind noch schwerer zu handeln, als bisher. Nichts ist mehr wie es war, und daran wird sich auch nichts ändern. Nur neue Menschen werden Dex seinen Weg kreuzen, wo wir eigentlich bei dem Main-Kill der neuen Staffel wären: Dex trifft auf eine junge Frau namens Lumen Pierce (gespielt von Julia Stiles), die von einer Gruppe Männer vergewaltigt und missbraucht worden ist, dem sichergeglaubten Tod und dem Schicksal ihrer Vorgängerinnen, dank Dex entkommen konnte. Glücklicherweise. Und auch Glück für Dex, der nach Ritas Tod Ablenkung gebrauchen kann, weshalb sich hier eine ganz neue Beziehung auftut.
Season 5 ist nicht so spannend, wie Season 4. Aber das hatte ich ja schon gesagt. Die Elemente sind anders gestrickt. Dex steht in einem völlig neuen Licht. Die Story ist anders. Die Basics sind anders. Dex verändert sich. Er geht neue Wege. Und das ist ungewohnt. Es ist nicht schlecht. Nein. Bestimmt nicht. Es ist nur anders. Ein Dex, den wir so nicht kennen, und das ganze ist auch als Zuschauer sicherlich gewöhnungsbedürtig. Trotzdem ergeben sich in Staffel 5 viele neue Stränge, die es ausgeschweifter zu erzählen gibt. Die Geschichte um Quinn, Debra’s Zukunft bei der Mordkomission und Angel Batista, gibt es ja auch noch. Alles interessant. Kunterbunt. Neu. Anders. Kunterbunt. Kodex-verändernd. Mind-Changing. Alles in allem: Grundsolide Unterhaltung – nur eben nicht mehr den Atem-Raubend.
Last but not least, die obligatorische Behind the Scenes Featurette:
Tags: Drama, Editor Picks, Horror, Meinungen, Mystery, Psycho, Thriller, Dexter, Kritik
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